Restaurierungskonzepte
am Wasserturm Abschluss des Gutacherverfahrens
Im
WS 2003/04 war der Wasserturm des ehemaligen Schlacht- und Viehhofs
in Wiesbaden Gegenstand einer gutachterlichen Bearbeitung im Rahmen
des Faches Altbauinstandsetzung II. Baukonstruktive Untersuchungen
an den Außenfassaden und Innenwänden mündeten in Restaurierungsszenarien,
die als Grundlage für Konzeptentwicklungen Eingang in Diplomarbeiten
fanden.
FH Mainz
und FH Wiesbaden arbeiten
an gemeinsamen Diplomarbeiten zusammen
Das IProD bereitete
eine Diplomarbeit vor, die die beiden Fachrichtungen Architektur
der Hochschulen Mainz und Wiesbaden zum SS 2004 ausgaben. Es ist
geplant, das Gelände des früheren Schlachthofs von Wiesbaden
in Abstimmung mit den Ämtern für Stadtplanung und Liegenschaften,
dem KUK und dem Verein für Kunst & Natur e.V. / Schloss
Freudenberg als Kulturpark umzugestalten. Eine entsprechende Beschlusslage
durch den Magistrat der Stadt Wiesbaden wurde durch die Untersuchungen
des IProD vorbereitet. Der ehemalige Wasserturm soll als "erstes
europäisches Wassermuseum" nach dem Vorbild im "Erfahrungsfeld
der Sinne", Schloss Freudenberg betrieben werden. Die Diplomarbeiten
sollen Perspektiven zur Umsetzung dieses realen Vorhabens aufzeigen
und zum "Tag des offenen Denkmals 2004" vor Ort ausgestellt
werden. Die Modellbauwerkstatt der FH Mainz erstellte ein Einsatzmodell.
Prof.
Rainer Pagel ins IProD eingetreten
Mit
Beginn des Jahres 2004 ist Prof. Rainer Pagel in das IProD eingetreten.
Prof. Pagel wurde im Jahr 2001 an die Fachhochschule Mainz berufen
und verfügt über langjährige Erfahrung als Architekt
in der Denkmalpflege.
Raimunditor
am Mainzer Rheinufer
Die
Baumaßnahmen an der Tiefgarage unter der Mainzer Rheinuferpromenade
gehen ihrem Abschluss entgegen. Das IProD bereitet die Rekonstruktion
der fehlenden Hälfte des Raimunditores vor. Dazu werden in 3D-Simulationen
die Einbindetiefen der Quader und Steinschnitte so nachkonstruiert,
dass jeder einzelne Stein in seinen Profilen, Abmessungen und Oberflächenbearbeitungen
in Steinlisten erfasst und für die handwerkliche Fertigung vorbereitet
ist. In Zusammenarbeit mit dem Büro Bierbaum / Mainz wird auf
dieser Grundlage die Ausschreibung für die ersten drei Steinlagen
im Steinmetzgewerk vorbereitet. Das 3D-Modell soll als Werbeträger
für den Verkauf von Bausteinen an Sponsoren Verwendung finden.
3.
Förderantrag für den
Mainzer Dom gestellt
Die
Untersuchungen an der Ostgruppe des Mainzer Dom gehen mit der Restaurierung
an der Apsis ihrem Ende entgegen. Eine Datenbank zum übersichtlichen
Auffinden der verwendeten Quellen wird aktuell erstellt. Das Projekt
wird 2004 aus Mitteln des MWWFK mit einer Publikation abgeschlossen.
Antrag bei
der Europäischen Union für Socrates Intensiv Programm 2004/05
gestellt
Zu
einem Jahresprojekt rund um das Römische Theater von Mainz wurden
die Hochschulen Lodz, Leeds, Lille und Rom eingeladen. Die zuständigen
Dezernenten der Stadt Mainz und die örtliche Hotelerie unterstützen
das Projekt.